08.05.2020 - Gesprächsabend am 14.05.2020 fällt leider aus

Der Gesprächsabend "Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung - offener Ausstausch für BetreuerInnen" aus dem Fortbildungsprogramm für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer muss am 14.05.2020 leider ausfallen. Der Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, über den wir selbstverständlich rechtzeitig informieren.

23.04.2020 "Dankeschönnachmittag" fällt leider aus

Liebe Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer,

mit großem Bedauern müssen wir aufgrund der derzeit nicht absehbaren Situation erstmalig unseren jährlichen „Dankeschönnachmittag“ ausfallen lassen. Gerne hätten wir mit Ihnen gemeinsam ein paar abwechslungsreiche und gemütliche Stunden verbracht, mit Ihnen bei Kaffee und Kuchen das eine oder andere persönliche Gespräche geführt.

Geplant war eine Besichtigung der Burg Vischering mit anschließendem Kaffeetrinken im Burg Café.

Sobald gemeinschaftliche Veranstaltungen wieder möglich sind, versuchen wir den Termin nachzuholen.

So möchten wir uns zunächst auf diesem Wege für Ihren unermüdlichen Einsatz im Sinne des SKF bedanken und hoffen, dass wir das bald persönlich nachholen können. Lassen Sie sich nicht unterkriegen und bleiben Sie bei guter Gesundheit!

In diesem Sinne grüßt Sie von ganzem Herzen

der gesamte Vorstand und die Geschäftsführung des SKF Dülmen e.V.

10.01.2020 SkF dankt der Stiftung Sonnenblume

"Der Vorstand und das Kuratorium der Stiftung Sonnenblume haben beschlossen, dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Dülmen einen Betrag in Höhe von

EUR 7.000,00

zur Förderung Íhrer bewundernswerten Arbeit zur Verfügung zu stellen."

"Was du dem geringsten meiner Brüder getan, das hast Du mir getan." Unter diese Worte Jusu aus dem Matthäus-Evangelium (Kapitel 25,31-40) haben die Gründer Hans-Joachim Brandenburg und dessen Tochter Marianne Walther die Stiftung Sonnenblume gestellt.

Mit Ihrer überaus großzügigen Spende hilft die Stiftung Sonnenblume den Frauen und deren Kinder, die sich in ihrer Not und Bedrängnis an unser Frauen- und Kinderschutzhaus wenden und unsere Hilfe dringend benötigen. Wir können durch die Spende die Aufenthaltsqualität der Frauen und Kinder in unserem Hause verbessern und mit Ihnen einen möglichst reibungslosen Neustart in die Selbstständigkeit gestalten. Tagtäglich werden wir in unseren verschiedenen Arbeitsbereichen: Allgemeine Sozialberatung, Adoptions- und Pflegekinderdienst, Betreuungsverein, Frauen- und Kinderschutzhaus, Frühe Hilfen, Kindertagespflege, Offene Ganztagsgrundschule, Schwangerschaftsberatung, Vormundschaften mit notleidenden Menschen konfrontiert. Oft fehlt es an dem Nötigsten, um eine erträgliche Lebensgrundlage zu schaffen. Diese große finanzielle Unterstützung kommt den bedürftigen Familien direkt zugute.

13.12.2019 SkF tauscht sich mit André Stinka (MdL) aus

Zu einem Austausch über die Ehrenamtsarbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Dülmen e.V. traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete André Stinka. Im Gespräch mit der Vorsitzenden Bärbel Bleiker, der Geschäftsführerin Monika Schulz-Wehrmeyer und der Ehrenamtskoordinatorin Dagmar Klose stand insbesondere die Finanzierung von Betreuungsvereinen im Fokus.

Schulz-Wehrmeyer lobte zunächst die Grundzüge der Landesförderung für Betreuungsvereine wie den SkF. „Für unsere Querschnittsarbeit ist dies enorm wichtig“, betont die Geschäftsführerin. Durch die Anhebung der Basisförderung konnten auch Bedarfe von kleineren Betreuungsvereinen gedeckt werden. Damit einhergehend wurde jedoch die Bonusförderung, die pro Ehrenamtler/in ausgezahlt wird, verringert. „Für uns als großer Verein mit über 130 Ehrenamtlichen ist das sehr schwierig“, ergänzt Bleiker. Zudem stiegen durch die Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes die Anforderungen weiter, sodass die Arbeit der Ehrenamtlichen eingeschränkt werde. Ein Teufelskreis: „Unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen die Ehrenamtlichen noch stärker bei Formularen und Beratung unterstützen, uns steht jedoch weniger Geld durch die Verringerung der Pro-Kopf-Förderung zur Verfügung“, beklagt Schulz-Wehrmeyer. „Hier herrscht dringend Nachholbedarf, was die Pro-Kopf-Förderung angeht“, so Schulz-Wehrmeyer weiter.

André Stinka dankte dem Verein zunächst für die unverzichtbare Arbeit. „Vor Ort ein solch großes –  größtenteils ehrenamtliches – Leistungsspektrum anbieten und aufrechterhalten zu können, ist großartig“, betonte der Landtagsabgeordnete. Den Unmut über die nicht ausreichende Unterstützung seitens des Landes und des Bundes kann er nachvollziehen: „Ausgaben im Bereich Soziales sind immer ein harter und schwerer Kampf, den es aber zu führen gilt – denn das Engagement ist von unmessbarem Wert für unsere Gesellschaft“, betonte Stinka und versprach, die Bedenken der engagierten Frauen in Düsseldorf zu platzieren: „Bei Mängeln muss nachgebessert werden. Die ehrenamtliche Arbeit ist ein hohes Gut, die es zu unterstützen gilt.“

 2019 12 13 Foto SkF Austausch

Bildunterschrift (v.l.n.r.): André Stinka MdL, Geschäftsführerin Monika Schulz-Wehrmeyer, Vorsitzende Bärbel Bleiker und Ehrenamtskoordinatorin Dagmar Klose

19.11.2019 Eine Frau geht ihren Weg - zum 75. Todestag von Agnes Neuhaus

Pressemitteilung - des Sozialdienst kath. Frauen Gesamtverein e.V.

19.11.2019

Eine Frau geht ihren Weg

Anlässlich des 75. Todestages der sozial engagierten Politikerin Agnes Neuhaus gedenkt der Sozialdienst katholischer Frauen heute seiner Verbandsgründerin Agnes Neuhaus

Dortmund, 19.11.2019. Morgen vor 75 Jahren verstarb Agnes Neuhaus im Alter von 90 Jahren. Aufgewachsen in Dortmund, widmete sie sich nach Studium, Heirat und den Geburten dreier Kinder zunächst intensiv der Armenfürsorge. Ihr Engagement weitete sie schnell aus. So richtete sie ihr Augenmerk zunehmend auf Mädchen und Frauen in der Prostitution, widmete sich ledigen Müttern und Schwangeren und gründete Ausbildungsstätten für Pflegerinnen und Fürsorgerinnen. Vor 120 Jahren gründete sie den Verein vom Guten Hirten, den heutigen SkF.

„Herr Propst, das können wir beide auf die Dauer nicht leisten, wir müssen einen Verein gründen." (Zitat Agnes Neuhaus)

In der Überzeugung, dass man sich bei den vielen Aufgaben zusammenschließen muss, sich austauschen und in Kirche und Welt engagiert auftreten muss, gründete Agnes Neuhaus 1899 zunächst den Verein vom Guten Hirten. Sie schuf weitere Zusammenschlüsse von Wohlfahrts- und Fürsorgevereinigungen und wirkte u. a. im Zentralvorstand des Deutschen Caritasverbandes, im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und an der Gründung des Katholischen Deutschen Frauenbundes mit.

„Die moderne Frauenbewegung verlangt für das weibliche Geschlecht mehr Wissen, mehr Verantwortlichkeitsgefühl, mehr Gelegenheit, die Kräfte zu regen, mehr Lebensinhalt." (Zitat Agnes Neuhaus)

Als eine der ersten Frauen war Agnes Neuhaus politisch sehr engagiert. So war sie neben ihrem Mandat in der Weimarer Nationalversammlung und im Deutschen Reichstag auch Vorstandsmitglied der Zentrumspartei in Westfalen und auf Reichsebene.

„In dem Augenblick, wo die Behörde bestimmt, ob wir existieren dürfen oder nicht, wo wir unter die behördliche Beaufsichtigung kommen, ist es mit der Reinheit und Feinheit des Klanges vorbei. Sie beruht auf der absolut freien Zusammenarbeit." (Zitat Agnes Neuhaus)

Als Reichstagsabgeordnete war Agnes Neuhaus maßgeblich an der Entstehung und dem Zustandekommen des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes beteiligt. Ihr großes Anliegen war dabei, die konfessionelle Jugendhilfe eigenständig zu gestalten, da sie sie als effizienter ansah, als die staatliche Fürsorge. Dem Staat sollte lediglich die Aufsicht übertragen werden. Dieser subsidiäre Ansatz, wie weitere Grundpfeiler prägen noch heute die Sozialgesetzbücher, z. B. das Kinder- und Jugendhilfegesetz.

1944 starb Agnes Neuhaus und hinterließ einen tatkräftigen Frauenfachverband der Sozialen Arbeit, der sich mittlerweile auf ganz Deutschland ausgeweitet hatte und nach mehreren Namensänderungen 1968 zum Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wurde.

„Jede liebevolle Tat wirkt irgendwie weiter, ob wir es beobachten oder nicht." (Zitat Agnes Neuhaus)

Heute engagieren sich an 138 Standorten in ganz Deutschland zahlreiche ehrenamtlich und beruflich engagierte Frauen und Männer im SkF. Auf dem Fundament der Gründerinnen aus den ersten Jahren, sind sie heute weiterhin in wichtigen sozialen Feldern aktiv. Die Jugendhilfe, die Schwangerschaftsberatung, Betreuungsvereine, Adoptions- und Pflegekinderdienste, Frauenhäuser, Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Schulen, Sozial- und Erziehungsberatung, Hilfen für Prostituierte, Schuldner-, Straffälligen- und Wohnungslosenberatung sind die Dienste, die heute im SkF geleistet werden. Natürlich hat sich in den Jahrzehnten viel verändert und der SkF entwickelt seine Dienste und Aufgaben immer weiter, um den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können. Der Leitspruch von Agnes Neuhaus bleibt: „Es ist unendlich viel zu machen und zu helfen, wenn nur jemand da ist, der es tut".

21.11.2019 Istanbul-Konvention vollständig umsetzen

Pressemitteilung - des Sozialdienst kath. Frauen Gesamtverein e.V.

21.11.2019

Istanbul-Konvention vollständig umsetzen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen fordert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) als Träger von Frauenhäusern sowie Interventions- und Beratungsstellen im Gewaltschutz die Bundesregierung auf, die Istanbul-Konvention vollständig umzusetzen

Dortmund, 21.11.2019. Im Februar 2018 wurde die sogenannte Istanbul-Konvention in Deutschland ratifiziert. Der SkF weist darauf hin, dass die Bundesregierung anderthalb Jahre nach Inkrafttreten immer noch nicht den dringend notwendigen Aktionsplan zur Umsetzung der Gewaltschutz-Konvention vorgelegt hat. „Wir fordern die Bundesregierung auf, ihren Verpflichtungen aus der Konvention umfänglich nachzukommen und eine kohärente Politik zur Prävention und zum Schutz von Frauen vor allen Arten von Gewalt zu verfolgen" erklärt Hildegard Eckert, Bundesvorsitzende des SkF.

Aus Sicht des Frauenwohlfahrtsverbandes müssen zeitnah die Einrichtung einer nationalen Koordinierungsstelle und einer unabhängigen Monitoringstelle zur Begleitung der Umsetzung der Konvention erfolgen. Dringenden Handlungsbedarf sieht der SkF als Träger von Frauenhäusern sowie Interventions- und Beratungsstellen vor allem für eine gesetzlich abgesicherte Finanzierung des Hilfesystems. Dazu gehört, Zugang zu Schutzunterkünften und Beratungsmöglichkeiten für alle von Gewalt betroffenen Frauen sicherzustellen. Die andauernde Unterversorgung verhindert, dass Frauen und ihre Kinder Gewaltsituationen entfliehen können.

Zudem fordert der SkF den besseren Schutz von mitbetroffenen Kindern. SkF Bundesvorsitzende Eckert betont: „Wir brauchen dringend mehr Sensibilität von Familiengerichten und Jugendämtern für die Rechte und das Schutzbedürfnis von Kindern nach Vorfällen von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen die Mutter. Eine Gefährdung von Frauen und ihren Kindern bei angeordneten Umgangskontakten ist nicht hinnehmbar." Der Verband fordert die Bundesregierung auf, die Verpflichtungen der Istanbul-Konvention umzusetzen und sie allen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Ebenen besser bekannt zu machen.

10.10.2019 Mitgliederversammlung - SkF-Vorstand komplett wiedergewählt

 

  Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 10. Oktober wurde unserVorstand 2019 kompremiert
  Vorstandsteam in seiner aktuellen Besetzung bestätigt. Bärbel Bleiker bleibt
  somit Vorsitzende des SkF Dülmen und wird von Meike Wiesmann als Stell-
  vertreterin unterstützt. Dem Vorstand gehören darüber hinaus Ismene Dura,
  Dorothea Küper und Manuela Pross an.

  Neben den Vorstandswahlen standen Informationen zur inhaltlichen Arbeit
  auf der Tagesordnung und darüber hinaus erhielten die Mitglieder durch die
  Geschäftsführerin Monika Schulz-Wehrmeyer einen Einblick in die Finanzen.

  Den Abschluss der Versammlung bildete die Verabschiedung der geistlichen
  Beirätin Trude Heeck. Sie bleibt dem SkF weiterhin als Mitglied erhalten und
  nahm für Ihren wertvollen ehrenamtlichen Einsatz den herzlichen Dank von
  Vorstand und Geschäftsführung entgegen.

17.10.2019 Internationaler Tag zur Armutsbekämpfung

Am 17. Oktober ist der Internationale Tag zur Armutsbekämpfung. Die Bekämpfung und Verhinderung von Armut hat eine lange Tradition im Sozialdienst katholischer Frauen, denn wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, insbesondere notleidenden Frauen, Mädchen und Kindern, aber auch generell benachteiligten Familien in Not zu helfen.

Mit der Aktion „Weniger ist nix“ macht unser SkF-Gesamtverein daher auf die Kürzung des Existenzminimums durch Sanktionen (SGB II) aufmerksam. Eine Handreichung mit interessanten Informationen zum Thema finden Sie hier (Handreichung_Aktion_Weniger_is_nix.pdf)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok